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Attraktivität – Was bestimmt die gegenseitige Anziehungskraft?
LemonSwan Tipps

Attraktivität – Was bestimmt die gegenseitige Anziehungskraft?

Jeder kennt bestimmte Personen, die ohne viel Aufwand umwerfend aussehen und dazu noch diese bestimmte Anziehungskraft haben. Doch was genau steckt dahinter? Auch die Wissenschaft beschäftigt dieses Thema: Was empfinden wir als attraktiv? Wie beeinflusst Attraktivität unsere Partnerwahl und welche Faktoren haben den größten Einfluss auf die eigene Anziehungskraft? 

Die wichtigsten Antworten auf diese Fragen und Tipps, wie sich schnell an der eigenen Attraktivität arbeiten lässt haben wir hier für Sie zusammengefasst. 

 

Inhalt:


Gegenseitige Anziehungskraft: was macht Männer und Frauen füreinander besonders interessant? 

Fest steht: Wer als schön wahrgenommen wird, hat im Leben Vorteile – unter anderem bei der Partnerwahl. Einer attraktiven Person werden schnell positive innere Eigenschaften wie Intellekt und Strebsamkeit zugeschrieben. Das heißt: Je attraktiver wir jemanden finden, desto bessere psychologische Qualitäten vermuten wir bei dieser Person – dieses Phänomen wird als sogenannter „Halo-Effekt” bezeichnet (von engl. halo = Heiligenschein). Was genau ist also ausschlaggebend, dass wir uns gegenseitig attraktiv finden?

3 Eigenschaften, die Frauen auf Männer unwiderstehlich wirken lassen 

1. Ein gesunder Teint
Ein frischer, ebenmäßiger und rosiger Teint wirkt besonders attraktiv auf die Männerwelt. Das hat evolutionsbiologische Gründe: Sieht eine Frau gesund aus, ist es wahrscheinlich, dass sich mit Ihr auch gesunde Nachkommen zeugen lassen. 

2. Natürlichkeit
Natürlich ist dies auch eine Sache von Geschmack, doch generell wirken natürliche Frauen bei weitem attraktiver auf Männer, als künstlich hergerichtete Damen. Fake-Wimpern, Extensions und viel Make-Up können beim anderen Geschlecht schnell abschreckend wirken.

3. Selbstbewusstsein
Die eigene Ausstrahlung kann immens dazu beitragen, wie attraktiv wir wahrgenommen werden. Das schönste Kleid hilft einer Frau nicht, wenn Sie sich nicht wohl in Ihrem Körper fühlt. Ein selbstsicheres Auftreten ist also ein ausschlaggebender Faktor für die Anziehungskraft. 

3 Eigenschaften, die die Attraktivität eines Mannes steigen lassen

1. Ein kantiges Gesicht
Männer mit markanten Gesichtszügen, die dazu noch einen Dreitagebart tragen, wirkend auf die meisten Frauen unwiderstehlich. Auch hier kommt der Ur-Mensch in uns durch: diese Merkmale stehen für einen gesunden Mann, was auch heutzutage noch positiv auf die Damenwelt wirkt. 

2. Gepflegtheit
Man(n) kann noch so gut aussehen – doch wenn er in den 3 gleichen ausgewaschenen Shirts herumläuft, Hände hat, die lange keine Nagelschere gesehen haben oder der Friseurbesuch auch schon etwas her ist – senkt das seine Attraktivität immens. Männer, die auf Körperpflege und Ihre Kleidung Acht geben, haben allen anderen viel voraus. 

3. Der Geruch
Auch dieses Merkmal hat seinen Ursprung in unserer Vergangenheit: Menschen, die wir gut riechen können, haben einen Genpool der sich Maßgeblich von dem eigenen unterscheidet. Dies bedeutet: gesunde Nachkommen. Und auch wenn wir heutzutage jemanden gut riechen können, steigert dies die Attraktivität des Gegenübers sofort.


8 universelle Kriterien der Attraktivität – Faktoren, die die Partnerwahl beeinflussen

Dass es Selektionskriterien bei der Partnerwahl gibt, die bei beiden Geschlechtern universellen Gesetzmäßigkeiten folgen – egal ob im Online-Dating-Kontext oder im direkten Kontakt –,  steht heutzutage außer Frage. Diese wurden in internationalen Studien ermittelt:

1. Geschlechtertypisches Aussehen

Attraktivitätsforscher wie Karl Grammer und Randy Thornhill publizierten schon 1993 den Befund, dass Betrachtern ein Gesicht umso attraktiver erscheint, je geschlechtstypischer es ist – Männer wirken also anziehend mit Bart, markanten Kieferknochen oder gerader Nase, bei Frauen sind volle Lippen und Haare oder große Augen Merkmale, die attraktiv machen. 

2. Durchschnittlichkeit

08/15 statt Extravaganz: Wissenschaftler haben herausgefunden, dass vor allem das Mittelmaß als schön empfunden wird. Dabei wird das „symmetrisch ausgeglichene“ Gesicht eindeutig den leicht asymmetrischen Gesichtern vorgezogen. Diese Bewertung fällt auf allen Kontinenten und auch in allen Gesellschaften in etwa gleich aus. Der Mensch empfindet eine Vertrautheit dem Durchschnitt gegenüber, weil dieser viele bekannte Merkmale in sich vereint. Eine zu schöne Erscheinung dagegen schreckt beide Geschlechter eher ab.

3. Gesundheit

Als Zeichen für Vitalität und Gesundheit gelten z.B. ebenmäßige und reine Haut. Außerdem gelten Merkmale wie eine üppige Oberweite bei Frauen oder breite Schultern bei Männern als gesund und stark. Die universelle Bedeutung dieses Merkmals hat einen evolutionsgeschichtlichen Hintergrund: Eine gesunde Ausstrahlung deutet darauf hin, dass mit diesem Partner gesunder Nachwuchs möglich ist.

4. Ausgewogene Proportionen

Diese Kriterium bezieht sich sowohl auf das Gesicht als auch auf den Körper. Solange das Gesamtbild ästhetisch ist, kann die betreffende Person auch mal ein paar Pfunde mehr auf den Rippen haben. Prof. Karl Grammer erforscht unter anderem, im welchem Zusammenhang Bewegung, Mimik und Gestik mit Attraktivität stehen. Seine Erkenntnis: Ein sanfter Hüftschwung und ein eleganter Augenaufschlag haben eine deutlich größere Wirkung als ein flacher Bauch oder ein Schmollmund.

5. Körpergröße

Gilt sonst in der Regel das Gesetz der Ähnlichkeitswahl, so finden die meisten Menschen, bei einem Paar sollte der Mann größer als die Frau sein. In Bezug auf die Körpergröße bevorzugen Männer wie Frauen also die hierarchische Wahl. 

6. Gleiches Bildungsniveau

Die meisten Menschen in Deutschland wählen einen Partner mit gleichem Bildungsabschluss. Das besagen neue Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Sogenanntes Down-Dating, vor allem zwischen Frauen mit höherem und Männern mit niedrigerem sozialen Status, ist nicht angesagt. 

7. Gleiches Aussehen und Einstellungen

Wissenschaftliche Studien belegen: Menschen wählen in der Regel Partner, die ähnlich attraktiv wie sie selbst sind und gleiche Einstellungen haben. Es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass Gegensätzlichkeit förderlich ist. Sozialpsychologe Prof. Dr. Manfred Hassebrauck geht differenzierter an das Thema heran: Ähnlichkeit sei zwar wichtig – mit Bezug auf die Persönlichkeit gelte das aber nicht nicht in jeder Hinsicht. Was zählt, sind ähnliche Einstellungen, Interessen und Überzeugungen, wie eine Beziehung gestaltet werden soll. 

8. Humor

Die mit Abstand wichtigste Charaktereigenschaft eines attraktiven Menschen sehen sowohl Männer als auch Frauen in einem guten Sinn für Humor. Das wichtigste ist eben doch, sich zwischenmenschlich gut zu verstehen und “auf einer Wellenlänge” zu sein. 

 


Schönheit: im Auge des Betrachters oder objektiv messbar? 

Zu welchem Grad liegt Schönheit nun also im Auge des Betrachters und zu welchem ist sie „objektiv messbar“? Dr. Thomas Klein weist darauf hin, dass trotz aller universellen Faktoren die Gewichtung zwischen verschiedenen Eigenschaften eines potenziellen Partners und deren Bewertung nicht nur kulturellem Wandel unterworfen ist, sondern auch individuell stark variiert. 

Unsere Präferenzen entwickeln sich aus Erfahrungen

Laut Prof. Karl Grammer hängt das Attraktivitätsurteil zu fünfzig Prozent von unseren Erfahrungen ab, die unseren Geschmack prägen. Ob man lange blonde oder kurze dunkle Haare anziehender findet, folgt persönlichen Vorlieben – vielleicht bedingt durch Frauen- und Männerbilder, die in der Kindheit geprägt wurden, aber wohl ebenso durch Werbung, Mode, Moral, Religion und Erfahrungen im Lauf der Partnersuche. Auch zwischen den Präferenzen von Männern und Frauen existieren im Übrigen feine Unterschiede.

Je öfter wir ein Gesicht sehen, desto attraktiver erscheint es uns

Schließlich gibt es noch eine Erkenntnis, die gerade Menschen mit ernsthaften Bindungsabsichten Mut machen kann: Je öfter wir ein Gesicht sehen, umso attraktiver finden wir es offenbar. Alles in allem können wir es also immer noch mit dem Dichter Christian Morgenstern halten, der einmal treffend formulierte: „Schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet.“

Ein Mann und eine Frau sitzen im Park auf Bänken und lächeln sich an.


Selbstoptimierung: mit diesen 7 Tipps wirken Sie auf Anhieb attraktiver

Natürlich gibt es einige Merkmale, die man entweder gar nicht oder nur sehr schwer an sich selbst ändern kann. Doch wer wirklich attraktiver auf seine Mitmenschen wirken will, hat viele Möglichkeiten daran zu arbeiten. Einige Dinge lassen sich ganz leicht ändern, für andere wiederum braucht es Zeit und Disziplin.

4 Dinge die sich schnell ändern lassen, um attraktiver zu wirken:

  • Auf sich selbst achten
    Dazu gehört ein ordentlicher Haarschnitt, gepflegte Hände und generell ein gepflegtes Äußeres.
  • Lächeln!
    Ein nettes lächeln auf den Lippen kann wunder wirken – beim Flirten wirken wir lächelnd attraktiver laut einer Studie aus dem Jahr 2011 – doch nicht nur das: Lächeln wirkt Stressreduzierend. Also: immer schön Zähne zeigen!
  • Kommunikation
    Nuscheln, hängende Schultern oder ein ständiger Blick auf den Boden können die eigene Attraktivität deutlich mindern. Daher ist es wichtig, bewusst auf das eigene Verhalten zu achten: laut und deutlich sprechen, dem Gegenüber in die Augen schauen und eine aufrechte Körperhaltung lassen Sie im Nu um einiges attraktiver wirken. 
  • Auf den eigenen Körper achten
    Sie haben keine Zeit, 5 mal die Woche ins Fitnessstudio zu gehen? Müssen Sie auch gar nicht, um gut anzukommen! Ausgewogene, gesunde Ernährung, abends mal die Tüte Chips weglassen und mit dem Rad zur Arbeit fahren statt das Auto zu nehmen, können auch schon eine ganze Menge verändern. Wenn Sie sich wohl in Ihrem Körperfühlen, strahlen Sie das auch aus

 

3 Dinge an denen sich arbeiten lässt, um attraktiver zu werden:

  • Höflichkeit und Zuverlässigkeit
    Oft sind es erlernte Muster, die es uns schwer machen, unser Verhalten zu ändern. Jedoch kann jeder auf seine Manieren achten und darauf, wie er anderen Menschen begegnet. Auch sollte man nur Versprechungen machen, wenn man sicher ist, dass man diese einhalten kann und will.
  • Ehrlichkeit
    Mal eben eine Lüge zu erzählen um in Ruhe gelassen zu werden oder nur die halbe Wahrheit auszupacken ist der einfache Weg. Wenn dies aber herauskommt, ist lange aufgebautes Vertrauen schnell zerstört. Deshalb sollte man auch in den Situationen ehrlich und Aufrichtig sein, in denen es nicht leicht fällt. Auf lange Sicht wird dieser Weg sicherlich mehr Erfolg bringen.
  • Das Selbstbewusstsein
    Natürlich ist es unmöglich, von heute auf morgen ein gesundes Selbstbewusstsein zu entwickeln. Jedoch kann man an seinem Selbstbewusstsein arbeiten, indem man Faktoren identifiziert, die einen verunsichern und diese angehen. Auch hier kann eine Veränderung des Aussehens, der Kleidung oder das ausprobieren neuer Hobbies viel verändern.

Fazit

Es gibt unzählige Faktoren die bestimmen, wen wir für attraktiv halten und wen nicht. Und wenn wir doch mal einen Korb bekommen, weil das Interesse nicht auf Gegenseitigkeit beruht hat, ist das zum Glück auch nicht das Ende der Welt. Fest steht: wenn wir uns selbst attraktiv finden, strahlen wir dies auch aus. Und mit der richtigen Ausstrahlung werden Sie auch genau den Richtigen auf sich aufmerksam machen. Nur Mut!

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von LemonSwan Redaktion