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Attraktivität – diese 8 Faktoren machen uns schön
Partnersuche

Attraktivität – diese 8 Faktoren machen uns schön

Attraktivität beschreibt die Anziehungskraft einer Person in all ihren Facetten. D.h. sie beruht auf inneren und äußeren Aspekten. Aber lassen sich auch allgemeine Kriterien und Normen definieren, die helfen, zu entscheiden, wer oder was attraktiv ist? Vieles deutet darauf hin, dass Attraktivität vor allem eine durchschnittliche Erscheinung und spezielle Charaktereigenschaften braucht, um sich als besondere Erscheinung von der Masse abzuheben.

 

Inhalt:

 

Das ewige Geheimnis der Schönheit

Als die schönste Frau, die je ein Auge sah, galt Königin Kleopatra (69–30 v. Chr.). Zwei der mächtigsten Männer der damaligen Zeit, Gaius Julius Caesar und Marcus Antonius, lagen ihr zu Füßen. Zahlreiche antike und moderne Schriftsteller und andere Künstler haben sich mit dieser geradezu mythischen Frauengestalt beschäftigt – bekannt ist auch der Film, in dem Elizabeth Taylor die Kleopatra spielte.  

Aber war diese Frau wirklich schön, oder war es nur ihr großer Einfluss, der sie schön erscheinen ließ? Britische Archäologen haben das Abbild der Herrscherin auf Münzen untersucht: Kleopatra hatte eine fliehende Stirn, ein spitzes Kinn, eine kantige Nase und schmale Lippen – aber vermutlich sehr viel Anziehungskraft. Zahlreiche historische Quellen berichten von einer intelligenten und charismatischen Frau mit verführerischer Stimme, so Lindsay Allason-Jones, Direktorin des Archäologischen Museums der Universität Newcastle.

Schon dieses historische Beispiel legt nahe, dass Attraktivität offensichtlich nicht auf schlichte Formeln oder rein körperliche „Kriterienkataloge“ reduziert werden kann. Fest steht aber auch: Wer als schön wahrgenommen wird, hat im Leben Vorteile – unter anderem bei der Partnerwahl. Einer attraktiven Person werden schnell positive innere Eigenschaften wie Intellekt und Strebsamkeit zugeschrieben. Das heißt: Je attraktiver wir jemanden finden, desto bessere psychologische Qualitäten vermuten wir bei dieser Person – dieses Phänomen wird als sogenannter „Halo-Effekt” bezeichnet (von engl. halo = Heiligenschein). Ob wir Menschen allerdings nur nach ihrem äußeren Erscheinungsbild und nicht nach inneren Werten beurteilen, wie der Wiener Evolutionsbiologe und Attraktivitätsforscher Prof. Karl Grammer behauptet, wird in der Wissenschaft kontrovers diskutiert.

 

Auf der Suche nach der Attraktivitätsformel

„Schönheit ist überall ein gar willkommener Gast“, sinnierte einst schon Johann Wolfgang von Goethe. Aber lassen sich auch allgemeine Kriterien und Normen definieren, die zu entscheiden helfen, wer oder was schön ist? Was tatsächlich hinter (außerordentlicher) Schönheit, Anziehungskraft und einer charismatischen Ausstrahlung steckt, untersucht seit Ende der Sechzigerjahre die Attraktivitätsforschung – mit zum Teil überraschenden und auch widersprüchlichen Ergebnissen. Mancher empfindet es vielleicht als bedauerlich, dass der Zauber der Geschlechteranziehung im kalten Licht der wissenschaftlichen Analyse zu dürren Daten und simplen Reaktionsmechanismen zerfällt. Aber keine Angst: Die Wirklichkeit ist zu komplex, als dass man ihr mit platten Botschaften wie „Männer suchen schöne Frauen, und Frauen suchen reiche Männer“ oder „Anziehend ist, was Fortpflanzungserfolg verheißt“ gerecht werden könnte.

 

8 universelle Kriterien für Attraktivität – Faktoren, die die Partnerwahl beeinflussen

Dass es Selektionskriterien bei der Partnerwahl gibt, die bei beiden Geschlechtern universellen Gesetzmäßigkeiten folgen – egal ob im Online-Dating-Kontext oder im direkten Kontakt –,  steht heutzutage außer Frage. Diese wurden in internationalen Studien ermittelt. Allerdings sind die Attraktivitätsfaktoren bei Frauen besser erforscht – was Männer schön wirken lässt, darüber debattieren Wissenschaftler deutlich mehr.

1. Geschlechtstypisches Aussehen

Attraktivitätsforscher wie Karl Grammer und Randy Thornhill publizierten schon 1993 den Befund, dass Betrachtern ein Gesicht umso attraktiver erscheint, je geschlechtstypischer es ist – also je mehr männliche oder weibliche Züge es trägt.

2. Durchschnittlichkeit

08/15 statt Extravaganz: Wissenschaftler haben mithilfe unterschiedlichster Verfahren herausgefunden, dass vor allem das Mittelmaß als schön empfunden wird. Für Lars Penke, Professor für Biologische Persönlichkeitspsychologie an der Universität Göttingen, hat Schönheit – er bezeichnet sie als „physische Attraktivität“ – sogar einen Wert, der gemessen werden kann. Als erwiesen gilt, dass eine schöne Frau zunächst einmal eine „durchschnittliche“ Frau ist. Dabei wird das „symmetrisch ausgeglichene“ Gesicht eindeutig den leicht asymmetrischen Gesichtern vorgezogen. Diese Bewertung fällt auf allen Kontinenten und auch in allen Gesellschaften in etwa gleich aus. Anscheinend empfindet der Mensch eine Vertrautheit dem Durchschnitt gegenüber, weil dieser viele bekannte Merkmale in sich vereint. Eine zu schöne Erscheinung dagegen schreckt beide Geschlechter eher ab.

3. Gesundheit

Als Zeichen für Vitalität und Gesundheit gelten vor allem ebenmäßige, reine Haut und gelblicher Teint. Dabei sind Falten bedeutungsloser, als man zunächst annehmen könnte – solange das gesamte Hautbild einen gesunden Eindruck hinterlässt. Die universelle Bedeutung dieses Merkmals hat wohl einen evolutionsgeschichtlichen Hintergrund: Eine gesunde Ausstrahlung deutet darauf hin, dass mit diesem Partner gesunder Nachwuchs möglich ist. Das Reproduktionsbedürfnis ist bei Männern allerdings stärker ausgeprägt.

4. Ausgewogene Proportionen

Diese Kriterium bezieht sich sowohl auf das Gesicht als auch auf den Körper. Dr. Martin Gründl vom Lehrstuhl für Experimentelle und Angewandte Psychologie der Universität Regensburg hat für Letzteres sogar eine nüchterne, mathematische Formel errechnet: Die Gleichung setzt das Gewicht, die Taillen- und die Hüftbreite, die Beinlänge und die Oberweite miteinander ins Verhältnis (was Frauen und Männer bei Frauen schön finden). Mit seiner Formel lasse sich Schönheit mathematisch einwandfrei messen und überprüfen, sagt Gründl: „Es ist dabei aber nicht wichtig, wie groß oder dünn jemand ist, sondern wie die einzelnen Körperteile zueinanderpassen.“ Solange das Gesamtbild ästhetisch ist, kann die betreffende Person auch mal ein paar Pfunde mehr auf den Rippen haben. Das lässt also genug Raum für die Vielfalt der menschlichen Erscheinungen.
Prof. Karl Grammer erforscht unter anderem, im welchem Zusammenhang Bewegung, Mimik und Gestik mit Attraktivität stehen. Seine Erkenntnis: Ein sanfter Hüftschwung und ein eleganter Augenaufschlag haben eine deutlich größere Wirkung bei Männern und Frauen als ein flacher Bauch oder ein Schmollmund.

5. Körpergröße

Gilt sonst in der Regel das Gesetz der Ähnlichkeitswahl, so finden die meisten Menschen, bei einem Paar sollte der Mann größer als die Frau sein. In Bezug auf die Körpergröße bevorzugen Männer wie Frauen also die hierarchische Wahl. Sie erschwert nicht nur die Partnersuche für kleine Männer, sondern auch für groß gewachsene Frauen, da der Anteil der Männer sinkt, die noch größer gewachsen sind.

6. Gleiches Bildungsniveau

Die meisten Menschen in Deutschland wählen einen Partner mit gleichem Bildungsabschluss. Das besagen neue Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Sogenanntes Down-Dating, vor allem zwischen Frauen mit höherem und Männern mit niedrigerem sozialen Status, ist nicht angesagt. Doch es gibt Ausnahmen.

7. Gleiches Aussehen und Einstellungen

Wissenschaftliche Studien belegen: Menschen wählen in der Regel Partner, die ähnlich gut aussehen wie sie selbst und gleiche Einstellungen haben. Dies scheint ein Gesetz zu sein. Es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass Gegensätzlichkeit förderlich ist. Prof. Dr. Manfred Hassebrauck, Sozialpsychologe und Beziehungsforscher, geht differenzierter an das Thema heran: Ähnlichkeit sei zwar wichtig – mit Bezug auf die Persönlichkeit gelte das aber nicht nicht in jeder Hinsicht. Ein cholerisch veranlagter Mensch wird mit einem ebenfalls in hohem Maß aggressiven Partner nicht glücklich werden. Was zählt, sind ähnliche Einstellungen, Interessen und Überzeugungen, wie eine Beziehung gestaltet werden soll. Das Bedürfnis nach Nähe und Distanz oder das Aktivitätsniveau zweier Personen sollten beispielsweise nicht zu weit auseinanderliegen

8. Humor

Die mit Abstand wichtigste Charaktereigenschaft eines attraktiven Menschen sehen sowohl Männer als auch Frauen in einem guten Sinn für Humor. Als zweitattraktivstes Merkmal wird soziale Verträglichkeit genannt.

 

Wir haben nachgefragt, was attraktiv macht.

Die folgende Grafik zeigt, welche Dinge in Puncto Attraktivität besonders wichtig sind. Und tatsächlich, Aussehen ist nicht alles!

Marktforschung LemonSwan & Statista 2017

Die inneren Werte

In jedem Fall bestätigen die wissenschaftlichen Erkenntnisse unsere Vermutung, dass Anziehungskraft nur bedingt an Äußerlichkeiten festzumachen ist. Aussehen, Bildung und beruflicher Erfolg jedenfalls werden etwa gegenüber dem bereits genannten Sinn für Humor niedriger bewertet, als man das annehmen könnte. Psychologen zufolge kommt es für Attraktivität in erster Linie darauf an, wie selbstbewusst jemand ist und ob er das auch in einer positiven Art und Weise zeigen kann.

Natürlich spielen auch die individuellen Absichten eine Rolle: Wer keinen Wert auf eine längerfristige Beziehung legt und vielleicht nur einen Sexualpartner sucht, für den zählen Wesensmerkmale vermutlich deutlich weniger.

Davon einmal abgesehen, ist es nicht zu leugnen, dass Menschen als attraktiv gelten, wenn sie kollegial, mutig, verlässlich, fleißig oder intelligent sind. So zeigten die amerikanischen Evolutionsbiologen David Sloan Wilson (State University, Binghamton) und Kevin M. Kniffin (Cornell University) anhand von Studien, dass Schönheit weit über äußere Merkmale hinausgeht und bei der Partnerwahl auch innere Werte wie Kooperationsbereitschaft, Intelligenz und Verlässlichkeit zählen. Ebenso häufig werden Begriffe wie „Fleiß“, „Bescheidenheit“ oder „Hilfsbereitschaft“ genannt. Die beiden Forscher raten: „Wer seine Attraktivität erhöhen möchte, sollte sich darauf konzentrieren, ein wertvoller, sozialer Partner zu werden.“

Doch um sich wirklich zu verlieben, gehören neben Persönlichkeitsmerkmalen ähnliche Wertvorstellungen genauso wie Vertrauen und Geborgenheit unbedingt dazu. Das betont der Heidelberger Soziologieprofessor Dr. Thomas Klein. Seinen Erkenntnissen zufolge wird das Partnerwahlverhalten in erster Linie durch Werte, Normen und Sozialisation bestimmt; hinzu kommen individuelle Vorlieben wie zum Beispiel das Bedürfnis nach sozialer Absicherung.

 

Fifty-fifty

Zu welchem Grad liegt Schönheit nun also im Auge des Betrachters und zu welchem ist sie „objektiv messbar“? Dr. Thomas Klein weist darauf hin, dass trotz aller universellen Faktoren die Gewichtung zwischen verschiedenen Eigenschaften eines potenziellen Partners und deren Bewertung nicht nur kulturellem Wandel unterworfen ist, sondern auch individuell stark variiert. Laut Prof. Karl Grammer hängt das Attraktivitätsurteil zu fünfzig Prozent von unseren Erfahrungen ab, die unseren Geschmack prägen. Ob man lange blonde oder kurze dunkle Haare anziehender findet, folgt persönlichen Vorlieben – vielleicht bedingt durch Frauen- und Männerbilder, die in der Kindheit geprägt wurden, aber wohl ebenso durch Werbung, Mode, Moral, Religion und Erfahrungen im Lauf der Partnersuche. Auch zwischen den Präferenzen von Männern und Frauen existieren im Übrigen feine Unterschiede.

Schließlich gibt es noch eine Erkenntnis, die gerade Menschen mit ernsthaften Bindungsabsichten Mut machen kann: Je öfter wir ein Gesicht sehen, umso attraktiver finden wir es offenbar. Alles in allem können wir es also immer noch mit dem Dichter Christian Morgenstern halten, der einmal treffend formulierte: „Schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet.“

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