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Lieben lernen – haben Singles womöglich verlernt zu lieben? Paartherapeut Michael Cöllen gibt Einblicke
Experteninterview

Lieben lernen – haben Singles womöglich verlernt zu lieben? Paartherapeut Michael Cöllen gibt Einblicke

Manchmal bedeutet Liebe Arbeit und manchmal muss man das Lieben lernen. Und aus sehr unterschiedlichen Gründen finden viele Singles sie nicht. Michael Cöllen gibt Einblicke und verrät, was Liebe sein kann…

 

Herr Cöllen, beinahe ein halbes Jahrhundert tun Sie Ihre wichtige Arbeit. Sie begleiten Paare und Singles durch schwere Phasen. Klären Sie uns auf:

Was ist Liebe? Und was hat sie mit einer langfristig stabilen Beziehung zu tun?

Liebe ist der intensive Austausch zwischen Körper, Geist und Seele zweier Menschen. Austausch bedeutet hier vertiefter Dialog. Stabile Liebesbeziehungen basieren auf fünf zentralen Dialogformen. Funktioniert dieser Dialog auf allen Ebenen, ist die Beziehung erfolgreich und beglückend. Gerät allerdings eine Säule ins Wanken, kommt auch die Beziehung aus dem Gleichgewicht. Wir teilen die Kommunikation zwischen zwei Liebenden in folgende fünf Dialogformen ein:

  1. Körperdialog: beschreibt das körperliche Zusammensein. Hierzu gehören Sinnlichkeit und Erotik ebenso wie die Sorge für den Körper des anderen und die gegenseitige Gesundheitspflege.
  2. Gefühlsdialog: Eine Partnerschaft lebt davon, einander vom Innersten berichten zu können, die Schwingungen zwischen sich zuzulassen und sie zu kommunizieren.
  3. Sprachdialog: Es braucht zwischen den Partnern Alltagssprache ebenso wie emotionale Sprache und den Mut, Fehler anzusprechen, um diese korrigieren zu können.
  4. Sinndialog: Er basiert auf seelischem Verstehen und beinhaltet auch die interessierten Nachfragen nach Sorgen und Nöten des anderen und nach dessen Sehnsüchten.
  5. Zeitdialog: Zeit schenken bedeutet zugleich Liebe schenken. Es ist wichtig, sich immer wieder gezielt Auszeiten füreinander zu nehmen, in denen keine anderen Themen eine Rolle spielen. Dabei läuft kein Fernseher und auch das Telefon bleibt aus!

Warum scheint es, dass manche Singles verlernt haben so zu lieben?

Das liegt im Wesentlichen daran, dass unter den „Solokünstlern“ zahlreiche Eigenbrötler und Narzissten sind, die so gesteigerten Wert auf ihre eigene Bedürfnisbefriedigung legen, dass die Bedürfnisse des Partners hintenüberfallen. Daher bleiben sie zumeist nur so lange mit ihrem Partner zusammen, bis Schwierigkeiten oder Streit auftreten. Es erscheint ihnen schlicht unnötig, sich in einer Partnerschaft mit problematischen Themen auseinanderzusetzen. Die bequemere Lösung ist für sie ein Beziehungsende und erneute Partnersuche.

Das wird vielen „liebevollen“ Singles nun nicht gerecht! Woher kommen denn der Narzissmus und die Egozentrik?

In unserer Gesellschaft gibt es einen starken Trend zur Selbstoptimierung. In Wirklichkeit bedeutet das eine menschliche Abwärtsspirale, die die Industrie schon seit Jahren fördert! Kein Wunder: Der Einzelne soll sich optimal verkaufen und erleben können und dazu fleißig konsumieren. Für die Konzerne bedeutet das natürlich Profit.

Was wirklich fatal ist: Die Erwartungen der Konsumenten steigen in allen Lebensbereichen. So auch in der Liebe. Singles wollen also nicht unbedingt Single sein. Sie tun sich aber schwer, mit beiden Seiten der Medaille klarzukommen. Zu einer Beziehung gehören nun einmal nicht nur Höhen, sondern auch Tiefen.

Kann man denn die Fähigkeit zu lieben lernen und wenn ja, wie?

Diese Fähigkeit erlernen wir schon im Elternhaus. Durch Eltern, Geschwister, aber auch unsere Mitschüler, Freunde und in Partnerschaften voneinander. Gerade in einer Partnerschaft ist es dann wichtig, nicht nur an der Oberfläche der Gefühle zu verharren, sondern den Schritt zu tiefem Gefühl zu wagen. Zur Liebe gehört nämlich vor allem Empathie und für viele besonders schwer: verzeihen zu lernen.

Was hilft außer verzeihen zu lernen noch, eine glückliche Partnerschaft zu finden und zu erhalten?

  1. Den Umgang mit der eigenen Unsicherheit erlernen.
  2. Geduldig miteinander sein.
  3. Sich gegenseitig eine Probezeit einrichten, die geprägt ist von viel Austausch und Dialog. Dabei meine ich den Austausch zwischen Körper, Geist und Seele gleichermaßen.
  4. Sich zuhause fühlen und erkennen, wie
  5. Die eigene Identität und die des anderen als gleichwertig erkennen, d.h. auch den Mut aufbringen, die eigenen Bedürfnisse zu vertreten, und die des Partners gleichermaßen.

Den Austausch sehen auch wir als Basis zwischen zwei Menschen. Darum schaffen wir mit unserer Plattform einen geschützten Raum für diesen ersten Kontakt. Daraus kann dann nach und nach Liebe entstehen. Vielen Dank, Herr Cöllen, für Ihre Einblicke in das Mysterium der Liebe.

 

Paartherapeut Michael Cöllen

Michael Cöllen

Paartherapeut seit 50 Jahren

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