Partnersuche: Warum Gemeinsamkeiten der Partner entscheiden
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Partnersuche: Warum Gemeinsamkeiten der Partner entscheiden

Keine Lust mehr allein zu bleiben? Bisher lief Ihre Suche nach dem richtigen Partner aber leider wenig erfolgreich? Keine Sorge, wir verraten Ihnen, wie es mit der Partnersuche klappt! Lesen Sie dazu, wie Ihre Persönlichkeit und die Ihres potenziellen Partners die Beziehungsanbahnung beeinflussen.

 

Inhalt:

Gleich und Gleich gesellt sich gern – oder ziehen Gegensätze sich an?

Gegensätze ziehen sich an? Stimmt nicht ganz! Zahlreiche Studien der Partner-Psychologie belegen, dass sich gerade langjährige Paare häufig bis aufs Haar gleichen. Also heißt es ab nun wohl eher: Je ähnlicher ein Paar, desto dauerhafter und glücklicher die Beziehung. Kommen wir langsam in unsere Dreißiger, stellt sich immer drängender die Frage nach der Partnersuche mit Niveau: Wo und wie finde ich einen Partner, mit dem ich mein Leben teilen möchte, den ich auch in drei Jahren trotz nicht gewaschener Wäsche und offen gelassener Zahnpastatube noch verzückt anlächele?

 

Prickelnde Gegensätze

Gegensätze können sich anziehen – zunächst, denn wenn man sich gegenseitig ergänzt, fühlen sich verliebte Menschen oft besonders bereichert und glücklich. Doch die sogenannte „fatal attraction”, also die verhängnisvolle Anziehung, macht uns blind für die Schwächen des anderen und gaukelt uns in der ersten Verliebtheitsphase vor, von den Unterschieden und der Andersartigkeit zu profitieren. Paare mit allzu großen Gegensätzen prallen nach der ersten Verliebtheitsphase im Alltag häufig aufeinander. Im Rausch der Leidenschaft sind wir Menschen schlicht blind für das wahre Wesen – und eben auch die Eigenheiten des Partners. Doch Liebe ist mehr als nur aufregende Gefühle. Da zählt vor allem eins: Sicherheit. Und die steht eng mit der Ähnlichkeit zweier Partner in Verbindung – denn je ähnlicher uns der andere ist, desto mehr können wir sein Verhalten verstehen und voraussagen.

Entscheidende Übereinstimmungen

Hauke liebt es, samstags mit seinen Freunden im Garten dem 1. FC Köln zuzujubeln – Laura geht samstags am liebsten in die Therme und lässt sich verwöhnen. Lars genießt es, sich im Drei-Sterne-Restaurant mehrere Gänge servieren zu lassen – Anja liebt gutes Essen, aber beim kleinen Italiener um die Ecke. Solche kleinen Gegensätze können für aufregenden Zündstoff sorgen. Es gilt also: Gemeinsamkeiten sind die Basis, für Abwechslung sorgt eine kleine Prise Unterschiede. Beziehungsforscher haben herausgefunden, dass wir ein Gegenüber suchen, das möglichst viele Wesensmerkmale und Einstellungen mit uns teilt. Demnach funktionieren Partnerschaften dann gut, wenn Ähnlichkeit in den drei Persönlichkeitsmerkmalen: Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit und Offenheit vorherrscht. Und die Forscher gehen sogar noch weiter: Nur solche Partnerschaften überleben, bei denen die Ansichten übereinstimmen.

 

Einen Partner auf Augenhöhe finden

Für Singles mit Niveau kann die Partnersuche ab 30 zur Herausforderung werden – die Universitätszeit ist vorbei, und so schnell wie auf dem Campus werden im „richtigen Leben“ keine Bekanntschaften geschlossen. Geht es um die Beziehung zwischen zwei Menschen, weiß die Forschung heute eine klare Antwort: Gleich und Gleich kommt am besten miteinander aus – vor allem auf längere Sicht. In Beziehungen sind wir glücklicher, wenn wir vieles mit dem Partner teilen: Lebensziele, Wertvorstellungen, kulturelle Interessen und den intellektuellen Hintergrund. Mit einer Online-Partnervermittlung, die diese Erkenntnisse berücksichtigt, steigern Sie also Ihre Chancen, den Traumpartner zu finden. Denn im Persönlichkeitstest werden mithilfe psychologisch fundierter Fragebögen sowohl Werte als auch das Kommunikationsverhalten, Konfliktvermögen, Empathie oder der Umgang mit Stress abgefragt. Im Matching-Verfahren werden dann Partner mit einer hohen Übereinstimmung zusammengeführt.

 

Universell gültig: Das Fünf-Faktoren-Modell

Sind Sie lieber unter vielen Leuten oder für sich zu Hause? Geraten Sie schnell in Rage, oder regeln Sie Konflikte besonnen? Anders gefragt: Was für eine Persönlichkeit haben Sie? Unter Persönlichkeit verstehen Psychologen grundsätzlich „alle prägenden Eigenschaften eines Menschen“. Damit ist die Persönlichkeit also abgegrenzt vom „Charakter“ und dem „Temperament“, die als Teil der Gesamtpersönlichkeit zu sehen sind:  Als Charakter bezeichnet man jene Eigenschaften, die im Handeln eines Individuums Ausdruck finden, während das Temperament die für ein Individuum spezifische Art und Weise des Reagierens bezeichnet.

 

Nun stellt sich die Frage, wie sich die Persönlichkeit eines Menschen systematisch erfassen lässt, da es unmöglich ist, Tausende Eigenschaften etwa in einem Fragebogen abzudecken. So ist im Laufe der Zeit das Fünf-Faktoren-Modell, auch BIG 5 genannt, entstanden. Nach diesem Modell gibt es fünf maßgebliche Persönlichkeitsmerkmale, die je nach Individuum mal hoch, mal niedrig ausgeprägt sind:

 

1. Extraversion: Typische Merkmale von extrovertierten Personen sind Gesprächigkeit und Bestimmtheit. Sie sind aktiv, energisch, dominant, enthusiastisch und abenteuerlustig. Am anderen Ende des Spektrums befinden sich die eher Introvertierten, die kleine Runden und mehr Ruhe bevorzugen.

2. Verträglichkeit: Hiermit sind die soziale Verträglichkeit sowie Rücksicht und Empathie gemeint. Sie wird mit den Begriffen mitfühlend, warm, hilfsbereit, kooperativ und nachsichtig beschrieben. Personen mit einer geringen Ausprägung in dieser Dimension sind skeptischer ihren Mitmenschen gegenüber und stellen Ihre eigenen Bedürfnisse meistens an erste Stelle.

3. Gewissenhaftigkeit: Gewissenhafte Personen zeichnen sich durch Ordnung, Pflichtbewusstsein, Pünktlichkeit und Disziplin aus. Sie verhalten sich verantwortungsbewusst, arbeiten zielstrebig und entschlossen.

4. Neurotizismus: Hier wird die Tendenz zu Emotionalität und Empfindlichkeit erfasst. Menschen mit einer hohen Ausprägung sind eher unsicher, schneller verlegen und leichter zu irritieren. Menschen mit niedrigen Neurotizismuswerten sind emotional stabiler und nicht so leicht reizbar.

5. Offenheit für Erfahrungen: Personen mit einer hohen Ausprägung in dieser Dimension sind aufgeschlossene Charaktere, die erfinderisch, kreativ und intellektuell neugierig sind. Sie sind offen für neue Ideen, interessiert an Ästhetik und schätzen Abwechslung statt Gewohnheiten.

 

Diese Grundmerkmale lassen sich in Persönlichkeitstests gut abfragen; dadurch konnte relativ schnell nachgewiesen werden, dass sie weltweit Gültigkeit haben. Das heißt also: Ob nun in Jena oder Japan, alle Menschen lassen sich in das Fünf-Faktoren-Modell einordnen. Die Merkmale beinhalten im Übrigen kein Werturteil, sondern dienen ausschließlich der Beschreibung – jemand, der zum Beispiel eine hohe Ausprägung beim Merkmal Offenheit hat, ist deshalb noch lange kein „besserer Mensch“.

 

In der Beziehungsforschung haben Psychologen außerdem herausgefunden, dass Ähnlichkeiten in den Persönlichkeitsmerkmalen ein wichtiger Faktor für eine glückliche Partnerschaft sind – vor allem in den Dimensionen:

 

  1. Verträglichkeit
  2. Gewissenhaftigkeit
  3. Offenheit für Erfahrungen

 

Seriöse Partnervermittlungen arbeiten meist mit wissenschaftlich fundierten Fragebögen, auf deren Basis die Übereinstimmungen in den Persönlichkeitsdimensionen ermittelt werden. So werden Ihnen nur Partner mit ähnlicher Ausprägung in die oben genannten entscheidenden Merkmalen vorgeschlagen.

 

Den richtigen Partner finden – wo werde ich fündig?

Der Schlüssel zum Traumpartner liegt – in Ihnen selbst! Bevor es mit der Partnersuche losgehen kann, ist es wichtig, sich selbst besser kennenzulernen und sich darüber klar zu werden, was man eigentlich sucht. Mit Mitte 20 ist es noch ein aufregendes Spiel: Es knistert und kribbelt, und man hat alle Zeit der Welt zu schauen, ob sich etwas Festes entwickelt. Wenn nicht, geht es weiter auf die Jagd! Mit Anfang 30 ändert sich das, langsam werden andere Werte wichtig. Bleiben Sie abends auch gern mal zu Hause und sind Sie ein eher schweigsamer Mensch? Dann würden Sie auf Dauer wahrscheinlich mit einem kommunikativen Clubgänger wenig glücklich werden. Anders ist es beim Thema Dominanz: Sind Sie ein eher dominanter Mensch, so werden Sie vermutlich auf lange Sicht eher mit einem Partner gut auskommen, der sich tendenziell unterordnet – auch wenn auf kurze Sicht wechselnde Dominanz und Unterordnung für Spannung sorgen kann.

 

Nehmen Sie Ihr Glück selbst in die Hand

Keine Sorge, Sie sind nicht allein: Viele träumen vom Glück zu zweit, doch der Traumpartner ist nicht in Sicht. In den heutigen Zeiten, die durch schnelle Kommunikation und ein Überangebot an Möglichkeiten geprägt sind, scheint es nicht mehr so einfach zu sein, den Richtigen oder die Richtige zu finden. Doch es ist nicht aussichtslos – mit unseren einfachen Tipps kommen Sie ans Ziel Ihrer Träume:

 

1. Treffen Sie eine Entscheidung

Wir leben heute gern im Konjunktiv: Alles könnte, sollte, wollte, hätte, wäre möglich gewesen. Machen Sie aktiv Schluss damit und nutzen Sie den kategorischen Indikativ: Ich suche meinen Traumpartner. Das ist eine wichtige Verschiebung für Ihr Unterbewusstsein, Sie wirken bestimmt und klar in Ihren Zielen.

2. Schließen Sie mit der Vergangenheit ab

Es ist Sonntagabend, und Sie sitzen allein auf dem Sofa und schauen die „Tagesschau“ – da taucht in Ihnen der leise Wunsch auf, jetzt Ihren ehemaligen Partner um sich zu haben. Gerade in Momenten, in denen wir uns einsam fühlen, neigen wir die Vergangenheit schön zu reden. Oder wir beginnen zu grübeln, was denn nun wirklich schiefgelaufen ist. Lassen Sie die Vergangenheit dort, wo sie hingehört, nämlich hinter sich. Schauen Sie nach vorn. Und entdecken Sie neue Partner, mit denen Sie eine neue Beziehung eingehen können.

3. Seien Sie gut zu sich

Das Rezept ist tatsächlich ganz einfach: Seien Sie gut zu sich und nehmen Sie sich und Ihre Bedürfnisse ernst. So werden dann auch andere Menschen Sie wahrnehmen, und Sie werden mögliche Partner anziehen, die es ebenso gut mit Ihnen meinen.

4. Probieren Sie sich aus

Flirten Sie in der Bahn, lassen Sie sich verkuppeln, melden Sie sich bei einer Online-Partnervermittlung an – fordern Sie sich heraus und probieren Sie alles aus, was Ihren Horizont erweitert und Sie Ihrem Ziel ein wenig näher bringt.

5. Aufgeben gilt nicht

Dass von jetzt auf gleich Ihr Traumpartner an der Tür klingelt und Sie zusammen in den Sonnenuntergang reiten, wird wohl nicht passieren. Sehen Sie auch die Suche als wertvolle Erfahrung! Selbst dann, wenn es mit einem Kontakt nicht ganz rundläuft, sollten Sie nicht gleich aufgeben. Es gibt immer einen Raum, um gemeinsam zu wachsen, nur dauert dies eben etwas Zeit.

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